
Sehr gehrte Patientin, auf
dieser Seite möchten wir ihnen eine Übersicht über das
Leistungsspektrum unserer Praxis geben. Selbstverständlich stehen
wir ihnen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung. Umfangreiche
Ergänzungen zu den hier erwähnten Leistungsinhalten finden sie
auf unserer Informationsseite. |
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| Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) | |||||||||||||||||||||||
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| Folgende ärztliche Leistungen dürfen wir im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erbringen: | |||||||||||||||||||||||
| Frauenheilkunde | |||||||||||||||||||||||
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Jede
gesetzlich versicherte Patientin hat - nach dem 20. Lebensjahr - einmal
im Jahr Anspruch auf eine Krebsvorsorge.
Die Mammographie
(Röntgen der weiblichen Brust), sowie Ultraschalluntersuchungen
der weiblichen Brust, der Gebärmutter und der Eierstöcke sind
nicht Bestandteil der Vorsorge. Gleiches gilt für zahlreiche weitere
ergänzende Untersuchungen, die wir als Individuelle GesundheitsLeistung
(IGeL) anbieten. Die KREBSVORSORGE PLUS umfasst neben den Eine ausführliche Aufklärung zum Thema Krebsvorsorge finden Sie im Rahmen unserer Informationen ? Krebsvorsorge, ? „Was bedeutet Pap?“, ? Krebserkrankungen |
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| Die
Vulvo- und Kolposkopie (Lupenbetrachtung des äußeren weiblichen
Genitale, der Scheide und des Muttermundes) wird mit Hilfe einer Lupe (Kolposkop)
durchgeführt (siehe Foto 1). Sie wurde 1925 in Hamburg von Prof. Dr.
med. Hans Hinselmann entwickelt. Mit dem Einsatz der Kolposkopie können
- ergänzend zu den im Rahmen der Krebsvorsorge unter Lupensicht entnommenen
Abstrichen - weitere Hinweise über mögliche Veränder-ungen
am Gebärmutterhals gewonnen werden. Unter Verwendung einer starken
Lichtquelle und nach Einfärben des Gebärmutterhalses - oder anderer
Gewebeoberflächen - mit 5%iger Essigsäure, wird die Oberfläche
mit einer 7,5-30fachen Lupenvergrößerung betrachtet (siehe Foto 2). Bei Auffälligkeiten des Gebärmutterhalses (Mosaik, Punktierung etc.) kann durch die Schiller’sche Jodprobe (3%ige Jodlösung, so genannte Lugol’sche Lösung) eine weitere Abklärung erfolgen (siehe Foto 3). Im Vulvabereich erfolgt dies mittels einer 1%igen Lösung Toluidinblau. Die Kolposkopie erlaubt auch die gezielte Entnahme von Gewebeproben (Knipsbiopsien) zur weiteren Abklärung durch einen Pathologen. Auffällige und unklare Befunde können fotografiert und mit Kollegen diskutiert werden. Die Arbeitsgemeinschaft für Zervixpathologie und Kolposkopie empfiehlt den Einsatz der Kolposkopie bei jeder frauenärztlichen Untersuchung. Weitere Informationen finden Sie hier. Klennerinfo: verlinken mit: www.dysplasiezentren.de/krebsvorsorgeuntersuchungen.php3 |
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| Wir
führen Nachsorgeuntersuchungen aller gynäkologischen Krebserkrankungen
durch. Selbstverständlich nehmen wir auch am Disease Management Programm (DMP) für Brustkrebspatientinnen teil (siehe Informationen - Krebserkrankungen). |
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| Ultraschall der inneren weiblichen Geschlechtsorgane (Gebärmutter (siehe Foto 1), Eileiter und Eierstöcke (siehe Foto 2)), deren Nachbarorgane und –strukturen (Darm, Blase und Lymphknoten). Die Untersuchung wird bei Verdacht auf eine Erkrankung, deren Kontrolle und Nachsorge durchgeführt und mit der Krankenkasse abgerechnet. Die Transvaginalsonographie ist nicht Bestandteil der gesetzlichen Vorsorgeuntersuchung. Wir bieten sie jedoch als Individuelle GesundheitsLeistung (IGeL) an. | |||||||||||||||||||||||
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| Ultraschall der weiblichen Brustdrüse, Punktionen von Zysten (siehe Foto 1) und Stanzbiopsien von Tumoren (siehe Foto 2). Die Untersuchung wird bei Verdacht auf eine Erkrankung, deren Kontrolle und Nachsorge, sowie bei familiärer Belastung durchgeführt und mit der Krankenkasse abgerechnet. Gleiches gilt für die Mammographie. | |||||||||||||||||||||||
| Die
Mammasonographie und die Mammographie sind nicht Bestandteil der gesetzlichen
Vorsorgeuntersuchung. Wir bieten die Mammasonographie als Individuelle
GesundheitsLeistung (IGeL) an. Da wir
keine Mammographien durchführen, erkundigen Sie sich bitte bei den
hiesigen Röntgeninstituten nach den Kosten. Bitte verzichten Sie vor Ultraschalluntersuchungen auf Hautcremes und –öle! |
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| In der modernen Operationsabteilung unserer Anästhesisten im Hause, führen wir kleine Eingriffe wie Ausschabungen, kleine Probentnahmen, Abtragung von Hauttumoren in Lokalanästhesie und Vollnarkose durch.. | |||||||||||||||||||||||
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| Schwangerschaft und Geburtshilfe | |||||||||||||||||||||||
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| Das CTG dient der Aufzeichnung kindlicher Herzaktion, Kindsbewegungen und Wehentätigkeit (siehe Foto 1). Die Untersuchung ist besonders wichtig zum Ausschluss vorzeitiger Wehen, der Überwachung einer medikamentösen Therapie bei vorzeitiger Wehentätigkeit, bei Schwangerschaftszucker und bei Überschreitung des Geburtstermins. | |||||||||||||||||||||||
| Individuelle GesundheitsLeistungen (IGeL) | |||||||||||||||||||||||
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| Was
sind Individuelle GesundheitsLeistungen
(IGeL)?
Unser Gesundheitssystem befindet sich im Umbruch. Die Krankenkassen bieten ihren Mit-gliedern einen nahezu perfekten Schutz im Krankheitsfall und in der Versorgung medi-zinischer Notfälle. Was die Vorsorge angeht, so rangiert Deutschland nach Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf einem hinteren Platz. Das Sozialgesetzbuch (SGB) definiert die Ihnen zustehenden Vorsorgeuntersuchungen. Nach SGB V, § 92, Absatz 1, Satz 3 und 4 beschließt der gemeinsame Bundesausschuss von Krankenkassen und Ärzten den inhaltlichen Umfang von Krebs- und Mutterschaftsvorsorge. Häufig wird dabei die medizinische Entwicklung nicht berücksichtigt, wobei eine medizinisch notwendige Vorsorge und die Behandlung im Krankheitsfall auch in Zukunft gewährleistet sein werden. Viele sinnvolle Untersuchungen wurden aus Kostengründen nicht in das Vorsorgeprogramm aufgenommen und dürfen nur bei Verdacht auf eine Erkrankung, deren Kontrolle oder Nachsorge eingesetzt werden. So gibt es bis heute kein flächendeckendes Mammographie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs. Auch Ernährungs-, Impf- und Hygieneberatung zur Verhinderung von Folgeerkrankungen und damit beträchtlichen Krankheitskosten sind nicht Bestandteil einer geregelten Volksaufklärung. Unsere KREBSVORSORGE PLUS umfasst neben den gesetzlichen der Vorsorge andere sinnvolle Untersuchungen (Urin, Stuhlgang auf Blut, Ultraschall von Brustdrüse und Unterleib). Wir möchten Ihnen durch die folgenden Informationen die Gelegenheit geben, ihre eigenen Bedürfnisse zu prüfen, so sie nicht in der gesetzlichen Vorsorge berücksichtigt werden. Jede Patientin erhält bei ihrem Besuch in unserer Praxis ein Merkblatt zum Thema „Individuelle Gesundheitsleistungen“ (siehe Foto 1). Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Die genannten Preise orientieren sich am einfachen Satz der GOÄ. Meistens reicht dieser aus. Sollte dies nicht der Fall sein und ein höherer zeitlicher Aufwand notwendig sein, werden wir Ihnen dies vor der Untersuchung mitteilen. Für ärztliche Leistungen bewegt sich der Faktor zwischen 1,0fachem und 3,5fachem Satz, bei Laborleistungen zwischen 1,0fachem und 1,3fachem Satz. Individuelle GesundheitsLeistungen (IGeL) werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet. Sie können bar oder mit EC-Karte bezahlen. Sie erhalten eine Rechnung auf der das Datum der Leistungserbringung, alle Ziffern, der erhobene Faktor (1,0 – 3,5fach bzw. 1,0-1,3fach), die Einzelsummen und die zu zahlende Gesamtsumme vermerkt sind. Haben Sie den Betrag bereits bei ihrem Besuch in unserer Praxis bezahlt, so erfolgt der Vermerk „Bar bezahlt am …“. |
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| Frauenheilkunde | |||||||||||||||||||||||
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Empfehlung: Jährlich im Rahmen der Vorsorge Kosten: |
Die Ultraschalluntersuchung der inneren weiblichen Geschlechtsorgane (Gebärmutter (siehe Foto 1), Eileiter und Eierstöcke (siehe Foto 2) und deren Umgebung (Darm, Blase und Lymphknoten)) ermöglicht einen Blick in die Bauchhöhle der Frau und erweitert die Möglichkeiten der Vorsorge beträchtlich. Erlaubt der in der Vorsorge vorgesehene Tastbefund nur eine recht oberflächliche Beurteilung, so können mit dem Einsatz hoch auflösender Ultraschallsonden kleinste Veränderungen (z. B. Myome, Eierstocktumore, Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut, Flüssigkeitsansammlungen in den Eileitern etc.) entdeckt und zugeordnet werden. | ||||||||||||||||||||||
Empfehlung: Jährlich im Rahmen der Vorsorge (Wegen des hohen Zeitauf-wands wird um Anmeldung gebeten.) Kosten: Foto
1 |
Seit
vielen Jahren gehört der Ultraschall der weiblichen Brust zu den festen
Bestandteilen der frauenärztlichen Diagnostik. Er stellt die ideale
Ergänzung zur Mammographie dar. Bei jungen Frauen mit dichtem Drüsenkörper,
ist sie der Mammographie in ihrer Aussage häufig überlegen. Die
vom Gesetzgeber in der Vorsorge vorgesehene Tastuntersuchung der weiblichen
Brust nach dem vollendeten 30. Lebensjahr wird durch den Ultraschall ergänzt.
Wir empfehlen jeder Frau ab dem 35. Lebensjahr diese Untersuchung im Rahmen
der jährlichen Vorsorge. Kombiniert mit der monatlichen Selbstuntersuchung
und ergänzt durch eine Mammographie alle 2 Jahre - bei Risikopatientinnen
jährlich - ab dem 45. Lebensjahr, wird der derzeitige Standard erreicht.
Auch die Mammographie im Rahmen der Vorsorge ist keine Kassenleistung. Bitte
erkundigen Sie sich bei den hiesigen Röntgeninstituten über die
Kosten. Adressen finden Sie in den Gelben Seiten. Bitte verzichten Sie vor Ultraschalluntersuchungen auf Hautcremes und –öle! |
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Empfehlung: Nur auf Wunsch der Patientin Kosten: Foto
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Bei
dieser Methode, die in den USA entwickelt wurde, wird versucht, die Abstrichentnahme
und die Auswertung der gewonnenen Zellen zu erleichtern. Mit einer weichen
Bürste (siehe Foto 1) wird das Zellmaterial von der
Schleimhautoberfläche entnommen, die er anschließend in einem
mit einer Speziallösung gefüllten Transportgefäß (siehe
Foto 2) ausgespült. Später wird die flüssige Probe
computergesteuert filtriert und automatisch auf Objektträger aufgebracht. In einigen Ländern war die Methode einige Zeit Bestandteil der Leistungskataloge der gesetzlichen Krankenkassen. Nach einiger Zeit hat sich gezeigt, dass - bei deutlich höheren Kosten - keinerlei Verbesserung der Früherkennung erzielt werden konnte. Ein
unter Lupensicht (Kolposkopie) entnommener Zellabstrich des äußeren
Muttermundes (a-Abstrich) |
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| Empfehlung: Im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung Kosten: |
Heute
wissen wir, dass die Entstehung des Gebärmutter-halskrebses durch Typen
HP-Viren (Humanes Papilloma-virus) begünstigt wird. Diese Viren werden
durch Hautkontakt, vor allem beim Geschlechtsverkehr (Kondome verhindern
die Übertragung nicht!) übertragen. Außerdem durch Schmierinfektionen,
durch gemeinsames Baden und durch kontaminierte Gegenstände Daher wird
seit Jahren an einer Impfung gegen die häufigsten Virustypen (HPV 16
und 18) gearbeitet, um alle Mädchen vor dem ersten Geschlechtsverkehr
zu impfen, z. B. zwischen dem 9. und 12. Lebensjahr. Eine
Infektion mit HP-Viren kann seit Jahren bestehen, ohne dass die Erreger
ihre Wirkung auf das Gewebe entfalten. Diese tritt vermutlich erst durch
eine Schwächung des Immunsystems (Rauchen, UV-Licht (Solarium), schlechte
Intimhygiene, Stress, Adipositas (BMI über 30) mit metabolischem
Syndrom auf.
„High-risk“-HP-Viren
verursachen eine Störung des Zellstoffwechsels, der über viele
Jahre unerkannt bleiben kann und später zu Neoplasien (Krebserkrankungen)
führen kann. Auch „low-risk“-HP-Viren können Wachstumsstörungen
von Zellen verursachen, diese bilden sich jedoch meist zurück. Die
HPV-Analyse ist auf Grund der Häufigkeit von HPV-Infektionen (80%
aller Frauen) nicht zur Krebsfrüherkennung geeignet. Sie dient vielmehr
der Planung weiterer Maßnahmen bei auffälliger Kolposkopie
und/oder Zytologie. Hier werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen
übernommen. |
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Empfehlung: Jährlich im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung Kosten: |
Leider ist die jährliche Untersuchung des Urins mit einem Teststreifen nicht Bestandteil der Vorsorge. Besonders bei jungen Patientinnen können Hinweise auf einen erhöhten Blutzucker oder einen Harnwegsinfekt, der keine Beschwerden verursacht, gefunden werden. Sollten Sie diese Untersuchung als Ergänzung der Vorsorge wünschen, so teilen Sie uns dies bitte bei Ihrer Anmeldung in der Praxis mit. | ||||||||||||||||||||||
Empfehlung: Jährlich im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung Kosten: |
Der
Nachweis okkulten (nicht sichtbaren) Blutes im Stuhlgang dient seit vielen
Jahren der Früherkennung von Darmkrebs und seiner Vorstufen. Männer
und Frauen erhalten nach dem 50. Lebensjahr jährlich, nach dem 55.
Lebensjahr - so sie sich nicht für 2 Darmspiegelungen im Abstand von
10 Jahre entscheiden - alle 2 Jahre einen Stuhlbrief. Es gibt verschiedene
Nachweisverfahren:
Der immunologische Stuhlbrief kann bei gesetzlich Ver-sicherten nicht zu Lasten der Krankenkasse durchgeführt werden. Dies gilt auch für den herkömmlichen Stuhlbrief außerhalb der oben genannten Altersgrenzen (siehe Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) - Frauenheilkunde - Die gesetzliche Krebsvorsorge der Frau). |
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Empfehlung: Im Rahmen der Krebsvorsorge Kosten: |
Chlamydien
sind der am häufigsten vorkommende sexuell übertragbare Mikroorganismus
in Deutschland. Die Möglichkeit einer Impfung existiert leider nicht.
Nach heutigen Schätzungen sind etwa 1 Millionen Menschen in Deutschland
mit Chlamydien infiziert, wobei 90% der Infizierten keine oder nur geringe
Beschwerden haben. Die häufigsten Symptome sind Ausfluss, Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen im Unterleib, Blutungsstörungen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Die Spätfolge unbehandelter Infektionen können ungewollte Kinderlosigkeit oder Eileiterschwangerschaften sein. Man schätzt, dass in Deutschland ca. 300000 Frauen leben, die nach einer nicht behandelten Infektion - durch Verklebung der Eileiter - kinderlos geblieben sind. Tritt unter Chlamydien eine Schwangerschaft ein, so treten häufiger Fehl- und Frühgeburten auf. Außerdem können Babys bei der Geburt angesteckt werden. Dies führt häufig zu Bindehaut- und Lungenentzündungen. Daher wurde die Untersuchung auf Chlamydien in die Mutterschaftsrichtlinien aufgenommen. Zu Beginn einer Schwangerschaft erfolgt diese Untersuchung bei jeder Frau. Es wird hierbei ein Abstrich aus dem Gebärmutterhals entnommen. Wir empfehlen jeder Frau im gebärfähigen Alter - vor allem bei noch nicht erfülltem Kinderwunsch - diese Untersuchung im Rahmen der Krebsvorsorge. Weitere Informationen finden sie unter Informationen - Geschlechtskrankeiten oder hier). |
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Kosten: GOÄ-Ziffern: 2, 250 (ab 4,08 EURO) zzgl. Labor (s. u.)
Kosten: Lues/Syphilis Kosten: Hepatitis B-Infektion Kosten:
Kosten: |
Zahlreiche
Laboruntersuchungen werden im Rahmen der Abklärung von Erkrankungen
von den Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) bezahlt. Es gibt jedoch
eine Reihe sinnvoller Laboruntersuchungen, die nicht von ihrer Krankenkasse
bezahlt werden. Einige möchten wir ihnen hier vorstellen:
Der so genannte
AIDS-Test wird z. B. von Patientinnen gewünscht, die eine neue Partnerschaft
eingehen wollen. Diese durch Geschlechtsverkehr übertragene Erkrankung kommt in den letzten Jahren wieder häufiger vor. Weitere Informationen zu dieser Erkrankung finden Sie unter Informationen - Geschlechtskrankheiten oder hier.
Um den Erfolg einer durchgeführten Hepatitis B-Impfung zu kontrollieren, können im Blut Antikörper bestimmt werden. Diese Kontrolle kann kurze Zeit nach einer Impfung erfolgen. Wichtig ist diese Untersuchung für Personen, die sicher sein wollen, dass nach der Impfung ein Impfschutz besteht, da es in seltenen Fällen vorkommt, dass keine Antwort des Immunsystems erfolgt. Außerdem gibt es Menschen, die unbemerkt eine Hepatitis B durchgemacht haben und eine chronische Hepatitis B entwickelt haben. Dieser Personenkreis reagiert ebenfalls nicht auf eine Impfung. Bei Angehörigen von Risikogruppen sollte hier der Ausschluss der chronischen Hepatitis B erfolgen, bevor eine Impfung durchgeführt wird. Gleiches gilt bei einer unklaren Erhöhung der Leberwerte. Besonders wichtig: Lassen sie sich bitte alle durchgeführten Schutz-, Auffrisch- und Reiseimpfungen in einem Impfpass dokumentieren. Eine nicht dokumentierte Impfung gilt als nicht durchgeführt. |
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Hepatitis
C-Infektion
Kosten: Windpocken/Varizellen (IgG-AK) Kosten: |
Die
Hepatitis C-Infektion wird durch normalen Geschlechtsverkehr so gut wie
nicht übertragen. Die gemeinsame Benutzung von z. B. Nagelscheren und
-feilen stellt ein hohes Risiko dar. Ebenso sollte eine unklare Erhöhung
der Leberwerte immer ernst genommen werden. Der Infizierte muss keinerlei
Symptome haben. Aus einer chronischen Hepatitis C kann sich ein Leberzellkarzinom entwickeln. Weitere Informationen finden Sie hier. Patientinnen, die vor einer Schwangerschaft nicht sicher sind, ob sie Windpocken hatten, sollten dies abklären lassen Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Im Falle eines Kontaktes mit einem erkrankten Kind, erhalten diese Frauen während der Schwangerschaft binnen 72 Stunden eine passive Impfung mit Antikörpern. Die aktive Impfung, die von den Krankenkassen bezahlt wird, ist in der Schwangerschaft kontraindiziert. Daher sollte eine Abklärung vor der Schwangerschaft erfolgen. Wer Windpocken in der Kindheit hatte, hat einen lebenslangen Schutz. Bis zur 23. Schwangerschaftswoche kann eine Infektion zum so genannten Varicellen-Syndrom des Kindes führen. 5-6% der Frauen im gebärfähigen Alter haben keinen ausreichenden Schutz gegen Windpocken. Weitere Laboruntersuchungen
finden sie im Abschnitt |
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Empfehlung: Bei gestörtem Scheidenmilieu mit erhöhter Infektionsneigung Kosten: |
Für
Patientinnen, deren Scheidenmilieu zu immer wieder auftretenden Scheideninfektionen
führt, gibt es eine Impfung zur Immuntherapie mit Lactobacillus (Milchsäurebakterien)-Stämmen.
Die Grundimmunisierung besteht aus 3 intramuskulären Injektionen in Abständen von je 2 Wochen. Die erste Auffrischung erfolgt nach 6-12 Monaten mit einer Einzeldosis, weitere nach Bedarf. Der Schutz tritt nach 2 Wochen ein. Ziel ist es, die Häufigkeit von Scheideninfektionen zu reduzieren. Gegenanzeigen sind akute infektiöse Erkrankungen, Tuberkulose, Geschlechtskrankheiten, Störungen der Blutbildung, Allergien gegen Phenol und/oder die im Impfstoff enthaltenen Antigene, sowie schwere Herz- und Nierenerkrankungen. |
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Empfehlung: Gemäß der aktuellen Empfehlungen Kosten: |
In
einigen Ländern ist der Impfpass ebenso wichtig wie Ihr Reisepass oder
ihr Visum. Fehlen vorgeschriebene Impfungen, kann Ihnen die Einreise sogar
verweigert werden. Generell werden Reiseimpfungen nicht von der Krankenkasse
übernommen. Ausnahmen stellen die Standardimpfungen gegen Tetanus,
Diphterie und/oder Kinderlähmung, die Zeckenimpfung (FSME), Pneumokokken
(Lungenentzündung), Influenza (Grippe) und Pertussis (Keuchhusten)
dar. Oft erstatten jedoch die neuen privaten Krankenzusatzversicherungen
einen Teil der Impfkosten. Einige Impfungen müssen auf Grund beruflicher
Risiken vom Arbeitgeber übernommen werden (z. B. Hepatitis A und B
bei medizinischen Berufen, Tollwut bei Tierpflegern). Wir impfen gegen Tollwut,
Typhus, FSME, Cholera, Hepatitis A und B und nennen Ihnen bei Bedarf eine
Gelbfieber-Impfstelle.
Sprechen Sie bitte mindestens 2 Monate vor einer geplanten Reise mit Ihrem Arzt und lassen Sie sich einen Impfplan erstellen. Auch bei Last-Minute-Buchung kann gegen einige Erkrankungen (z. B. Hepatitis A) ein rechtzeitiger Schutz erzielt werden. Die Impfempfehlungen für die einzelnen Länder finden sie hier. Klennerinfo: Empfehlungen zur Malariaprophylaxe finden sie hier. Sie können uns auch gerne Ihr Reiseziel nennen. Wir würden für Sie alle Empfehlungen ausarbeiten. |
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Empfehlung: Bei Übergewicht (BMI>25) oder Adipositas (BMI>30) ohne inter-nistische Folgeerkrank-ungen wie Diabetes mellitus Kosten: Foto 1 |
Zur
Unterstützung einer Ernährungsumstellung mit dem Ziel der Gewichtsreduktion,
bieten wir Übergewichtigen eine überwachende und begleitende Beratung
mit Messung der Körperzusammensetzung an. In wöchentlichen Gesprächen
erfolgt unter Einbeziehung aktueller Messergebnisse eine Beratung über
Änderungen des derzeitigen Essverhaltens. Eine erfolgreiche Umstellung
der Ernährung zeigt frühestens nach 6 Monaten bleibenden Erfolg
(siehe Informationen - Ernährung und Gewichtsreduktion).
BIA-Messung (Bioimpedanzanalyse): Mit einer Messvorrichtung (siehe Foto 1), die mit einem PC verbunden ist, wird über 2 Messpunkte an einer Hand und einem Fuß der liegenden Patientin die Körperzusammensetzung (Fett, Magermasse, Wasser) bestimmt. Das Ergebnis der Messung und das aktuelle Gewicht stellen die Basis der Beratung dar. Bitte bedenken
Sie, dass vor Beginn einer Ernährungsumstellung eine Unterfunktion
der Schilddrüse, |
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Empfehlung: Bei Bedarf. Kosten: |
Es
gibt zahllose Möglichkeiten die Ohr - und Körper-akupunktur in
Frauenheilkunde und Geburtshilfe ein-zusetzen. Bitte besprechen Sie Ihren
Wunsch nach Einsatz der Akupunktur mit uns. Wir werden dann gemeinsam ein
Anwendungskonzept erarbeiten und Ihnen die genauen Kosten pro Sitzung ausrechnen. Mögliche Indikationen sind: Wechseljahrsbeschwerden, Menstruationsstörungen, Prämenstruelles Syndrom, Raucherentwöhnung etc.. Die Krankenkassen erstatten die Kosten für die Anwendung der Akupunktur nur im Rahmen einer Schmerztherapie. Daher müssen Sie alle anderen Anwendungen selbst bezahlen. |
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Kosten: Auf Anfrage |
Die
Einlage von Kupfer- oder Hormonspiralen, sowie der GyneFix und des Hormonimplantats,
gehört ebenfalls zum Leistungsspektrum unserer Praxis. Die Kosten werden nicht von der Krankenkasse übernommen. Weitere Informationen finden Sie unter Informationen - Empfängnisverhütung. |
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| Schwangerschaft und Geburtshilfe | |||||||||||||||||||||||
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Empfehlung: Zwischen 12. und 14. Schwangerschaftswoche DA
WIR DIESE UNTERSUCHUNG MOMENTAN NICHT DURCHFÜHREN, ERHALTEN SIE
EINE ADRESSENLISTE
Empfehlung: In der 16. Schwangerschaftswoche Kosten: |
Die
meisten Kinder werden gesund geboren. Dennoch soll-ten sich die werdenden
Eltern vor und zu Beginn der Schwangerschaft mit den Möglichkeiten
der Früher-kennung von kindlichen Erkrankungen auseinandersetzen. Selbst
ein mit modernsten Ultraschallgeräten durchgeführ-ter Fehlbildungsausschluss
gibt keine hundertprozentige Sicherheit. Noch schwieriger ist die Abklärung
von kindlichen Chromosomenstörungen (z. B. Trisomie 21, auch Mongolismus
genannt), da es bis dato noch keinen preiswerten Bluttest gibt, mit dessen
Hilfe kindliche Zellen aus mütterlichem Blut isoliert und so die kindlichen
Chromosomen untersucht werden können. Das Risiko einer Fruchtwasseruntersuchung zu einer Fehlgeburt zu führen liegt bei ca. 1:300, so dass man nach den Mutterschaftsricht-linien eine Fruchtwasseruntersuchung erst nach dem abgeschlossenen 35. Lebensjahr empfiehlt. Bei Frauen über 35 Lebensjahren ist das Risiko einer kindlichen Erkrankung größer als das Risiko der Fruchtwasseruntersuchung. Um die Beratung werdender Eltern zu verbessern und um weniger unnötige Fruchtwasseruntersuchungen durchzu-führen, wurden im Laufe der letzten Jahre Tests entwickelt, die eine individuelle Risikoabschätzung erlauben.
Die Untersuchung dient der altersunabhängigen indivi-duellen Risikoabschätzung einer Schwangeren ein Kind mit Chromosomenstörung zu gebären. Er wird zwischen dem Beginn der 12. SSW. und dem Abschluss der 14. SSW. durchgeführt. Die Risikoberechnung erfolgt nach Bestimmung folgender Werte:
Aus diesen Werten wird das individuelle Risiko der Schwangeren für eine Chromosomenstörung des Kindes berechnet. Ist es größer als 1:300 - z. B. 1: 100 - so würde Ihnen eine Fruchtwasseruntersuchung empfohlen. Diese würde 90% aller vom Down-Syndrom betroffenen Schwangerschaften entdecken. Ist es kleiner als 1:300 - z. B. 1:1000 - so würde Ihnen keine Fruchtwasseruntersuchung empfohlen. Bevor Sie sich für oder gegen diese Untersuchung entschei-den, sollten Sie folgende Überlegungen berücksichtigen:
Der bis vor einigen Jahren empfohlene Triple-Test ist wesentlich ungenauer und sollte nur noch durchgeführt werden, wenn das Ersttrimester-Screening versäumt wurde oder nicht durchgeführt werden konnte. Er wird in der 16. SSW. durchgeführt. Aus 3 Blutwerten (AFP, Estradiol, ß-HCG), dem mütterlichen Alter und dem mütterlichen Gewicht bei Blutentnahme, wird das Risiko berechnet. Bitte
verzichten Sie vor Ultraschalluntersuchungen auf Hautcremes |
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Kosten: GOÄ-Ziffer: 415 (ab 17,49 EURO) |
Der
Ultraschall ist heute aus der Mutterschaftsvorsorge nicht mehr wegzudenken.
Die Mutterschaftsrichtlinien sehen nur eine begrenzte Anzahl von Untersuchungen
vor. Immer wieder besteht der Wunsch der Patientinnen nach weiteren Untersuchungen.
Wir bieten ihnen neben der Möglichkeit des 3D-Ultraschalls auch die
Möglichkeit - häufiger als in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehen
- das Wachstum des Kindes zu kontrollieren oder dem Partner die Möglichkeit
der Teilnahme an einer Ultraschalluntersuch-ung zu geben. Die Untersuchungen
werden als 2D-Ultrschall durchgeführt. Diese werden nicht von den Krankenkassen
bezahlt.
Bitte
verzichten Sie vor Ultraschalluntersuchungen auf Hautcremes |
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Empfehlung: 17-25. Schwangerschafts-woche als Einzelsitzung Kosten: Foto
1 www.3dsono.net |
Seit
einiger Zeit bieten wir in unserer Praxis 3D-Ultraschall an. Unter guten
Bedingungen lassen sich sehr schöne Auf-nahmen des ungeborenen Kindes
erstellen. Schon in der Frühschwangerschaft lassen sich gute Ergebnisse
erzielen (siehe Foto 1). Die beste Zeit für den Einsatz
des 3D-Ultraschalls liegt zwischen der 17. und 25. Schwangerschaftswoche
(siehe Foto 2). Aber auch am Ende der Schwangerschaft können
vereinzelt sehr gute Ergebnisse erzielt werden (siehe Foto 3). Das Ergebnis der Untersuchung hängt von der Kindslage, der Fruchtwassermenge und dem Leibesumfang der werdenden Mutter ab. Sie können die Untersuchung als Einzelsitzung wahrnehmen. Diese finden außerhalb unserer offiziellen Sprechstunde statt. Sie erhalten eine CD-ROM mit den Bildern, die als Fotos im JPEG- oder tif.-Format oder kurze Filmsequenzen als avi-files vorliegen - geeignet für den Windows Media Player und für den heimischen DVD-Player. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter 07031/234645 und durch unser Informationsblatt. Bitte
verzichten Sie vor Ultraschalluntersuchungen auf Hautcremes |
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Empfehlung: Bei hohem Risiko: Nach Feststellung der Schwangerschaft, 24.-28. SSW. und 32.-34. SSW. Bei niedrigem
Risiko: Kosten: |
Während
der Schwangerschaft verändert sich der weibliche Körper mit all
seinen Organen und deren Funktionen, um sie den besonderen Aufgaben von
Schwangerschaft und Geburt anzupassen. Dazu gehört auch eine gesteigerte
Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse zur Regulierung des Blutzuckerspiegels.
Hierbei kann es zu Störungen kommen. Jede 20. Frau entwickelt vor allem
in den letzten Monaten der Schwangerschaft einen so genannten Gestationsdiabetes
(Schwangerschaftszucker), der häufig unbemerkt bleibt und daher eine
Gefahr für Mutter und Kind darstellt:
Zur Früherkennung dient ein einfacher Zuckertest, bei dem sie nach einem normalen Frühstück 200 ml Saft mit 50 gr. Glucose trinken. Nach einer Stunde wird der Blutzucker- spiegel bestimmt. Liegt das Ergebnis oberhalb eines Grenz-wertes von 140 mg/l, schicken wir Sie in ein Labor zu einem weiteren Test, dem so genannten oralen Glucose-toleranztest. Ergibt dieser ebenfalls erhöhte Werte, so ist die Diagnose Schwangerschaftszucker bestätigt. Internist und Frauenarzt betreuen fortan Mutter und Kind. Um
festzulegen, wie häufig dieser Test durchgeführt werden sollte,
wird zunächst nach Risikofaktoren gefragt. Diese sind:
Trifft ein oder treffen mehrere Punkte auf Sie zu, so besteht ein erhöhtes Risiko für Gestationsdiabetes (Schwangerschaftszucker). Es sollten drei Suchtests durchgeführt werden:
Wenn keiner der vorgenannten Risikofaktoren auf Sie zutrifft, haben Sie ein geringes Risiko für die Entwicklung eines Gestationsdiabetes (=Schwangerschaftszucker). Es sollte ein Suchtest durchgeführt werden:
Ist das Testergebnis im Normbereich, so ist die Entwicklung eines Gestationsdiabetes unwahrscheinlich. |
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Kosten: GOÄ-Ziffern: 2, 250 (ab 4,08 EURO), zzgl. Labor (s. u.)
Kosten: Windpocken/Varizellen (IgG-AK) Kosten: Ringelröteln/Parvovirus
B19 Kosten: |
Neben
den in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehenen Blutuntersuchungen, gibt es eine ganze Reihe sinnvoller Ergänzungen, die vor oder nach Feststellung einer Schwangerschaft durchgeführt werden können. Hier soll Ihnen die Bedeutung der Erkrankung für die Schwangerschaft erläutert werden: Diese Infektion
wird hauptsächlich über Katzenkot, sowie rohe und geräucherte
Lebensmittel übertragen. Sie verläuft bei der Mutter meistens
mit grippeähnlichen Symptomen. Patientinnen,
die zu Beginn einer Schwangerschaft nicht sicher sind, ob sie Windpocken
hatten, sollten dies abklären Weitere Laboruntersuchungen finden Sie im Abschnitt Frauenheilkunde und hier. |
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Empfehlung: In der 25. Schwanger- schaftswoche. Kosten: |
Die
Mutterschaftsrichtlinien sehen ein Screening auf Chlamydien (siehe Informationen
- Geschlechtskrankheiten) vor. Dieses wird zu Beginn der
Schwangerschaft durchgeführt. Eine festgestellte Infektion wird mit
Antibiotika behandelt. Eine Partnertherapie ist immer notwendig. Bei einer
unauffälligen Untersuchung besteht die Möglichkeit der Infektion während der Schwanger-schaft. Um diese zu erkennen und um spätere Infektionen des Neugeborenen - Bindehaut- und Lungenentzündung - sicher zu vermeiden, wäre eine Wiederholung der Unter-suchung in der 25. SSW. zu empfehlen. Weitere Informationen über Chlamydien finden sie hier. |
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Empfehlung: Zwischen 35. und 37. Schwangerschaftswoche Kosten: |
Streptokokken (ß-hämolysierende Streptokokken Gruppe B) sind ein häufiger Erreger bakterieller Infektionen des Menschen. Auch in der Scheide schwangerer Frauen finden sich in 30% der Fälle Streptokokken. Neben vorzeitigen Wehen und Blasensprung, können diese Keime unter der Geburt auf das Neugeborenen übertragen werden, was als Frühform (nach 1-2 Tagen) oder Spätform (nach.7-10 Tagen) zu schweren Infektionen des Kindes führen kann. Die Sterblichkeit beträgt bei der Frühform bis zu 50%. Der Nachweis von Streptokokken sollte zwischen der 35. und 37. SSW. erfolgen. Durch den Einsatz von Antibiotika (meist Penicilline) kann der Übertritt der Keime auf das Kind vermieden werden. Beim Streptokokken-Screening wird ein Abstrich vom Scheideneingang bis zum Muttermund entnommen. Der Nachweis erfolgt durch einen immunologischen Test. | ||||||||||||||||||||||
Empfehlung: 4-5 Sitzungen ab der 36. Schwangerschaftswoche Kosten: |
Wir
bieten Ihnen zur Verkürzung der Geburtszeit eine Akupunkturbehandlung
in mindestens 4 Sitzungen an. Bei jeder Schwangeren mit einem unauffälligen
Schwangerschaftsverlauf, kann die Methode ab der 36. Schwangerschaftswoche
zur Anwendung kommen. Gegenanzeigen (Kontraindikationen) für die Anwendung der Akupunktur:
Die
Behandlung findet in Einzelsitzungen in unserer Praxis statt und dauert
pro Sitzung ca. 45 Minuten. Bitte verzichten Sie auf alle Gegenstände
aus Metall. Wir legen bei den ersten beiden Sitzungen 7, bei weiteren
Sitzungen 9 Nadeln Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter 07031/234645 und durch unser Informationsblatt. |
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| Informationen zu medizinischen Themen | |||||||||||||||||||||||
| Hier finden Sie Informationen und Links zu medizinischen Themen, die uns in unserem Praxisalltag häufig begegnen. Diese Seite dient ausschließlich den Patientinnen unserer Praxis die umfangreichen Beratungsinhalte nach einem Besuch nochmals nachzulesen. | |||||||||||||||||||||||
| Blasenschwäche - Sie müssen mit Ihrem Arzt darüber sprechen | |||||||||||||||||||||||
| Empfängnisverhütung - Welche Verhütungsmethode passt zu mir? | |||||||||||||||||||||||
| Endometriose | |||||||||||||||||||||||
| www.endometriose-vereinigung.de www.endometriose-online.org |
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| Ernährung und Gewichtsreduktion - Anregungen zur Ernährungsumstellung | |||||||||||||||||||||||
| Links:
Ernährung Universität Hohenheim (Klennerinfo: verlinken mit www.uni-hohenheim.de/%7ewwwin140/info/info/htm www.lowfett.de In unserer Überflussgesellschaft leiden sehr viele Menschen an Übergewicht (BMI > 25) oder gar Adipositas (BMI > 30), darunter zunehmend Jugendliche und Kinder. Dies wird in den nächsten Jahren zu vermehrtem Auftreten von Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen bei jungen Erwachsenen führen. Um dieser bedrohlichen Entwicklung entgegen zu wirken, sind wir als Ärzte aufgefordert, unsere Patienten über Möglichkeiten und Wege zu beraten, die zu einem gesunden Essverhalten und damit der Vermeidung gravierender Allgemeinerkrankungen führen. Bevor Sie eine Ernährungsumstellung mit dem Ziel der Gewichtsreduktion planen, sollten Sie dies mit Ihrer Familie besprechen und sich deren Unterstützung versichern. Bitten Sie z. B. Ihren Lebenspartner mittags in der Kantine seiner Firma, statt abends warm zu essen. Besorgen Sie sich eine Nährwerttabelle und besprechen Sie Ihr Vorhaben mit Ihrem Hausarzt. Er sollte eine Unterfunktion der Schilddrüse und durch einen Zuckertest einen Diabetes mellitus ausschließen. Gleiches gilt für eine Insulinresistenz, die bei größeren Pausen zwischen den Mahlzeiten zu einem gefährlichen Unterzucker führen kann. Sie kann ebenfalls im Rahmen des Zuckertests ausgeschlossen werden, indem neben dem Blutzuckerwert auch der Blutinsulinspiegel bestimmt wird. Beginnen Sie bei Ihren Einkäufen bewusst auf die Etiketten zu achten und beginnen Sie nach den Inhalten Ihrer Nahrung zu sehen. Nun können Sie mit der Ernährungsumstellung beginnen, bei der Sie zunächst nicht auf Ihr Gewicht, sondern auf die Einhaltung folgender Rahmenbedingungen achten sollten:
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| Geschlechtskrankheiten - Informationen zu sexuell übertragbaren Erkrankungen | |||||||||||||||||||||||
| AIDS | www.aids-hilfe.de www.aids-stiftung.de |
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| Haarausfall - Ein schwieriges Thema. | |||||||||||||||||||||||
| Hormonsubstitution - Welche Möglichkeiten und Alternativen gibt es? | |||||||||||||||||||||||
| Impfempfehlungen - Impfungen verhindern jährlich 3 Millionen Todesfälle in Europa | |||||||||||||||||||||||
| Gegen
eine große Zahl von Infektionskrankheiten gibt es heute Schutzimpfungen.
Die Ständige Impfkommission
(Stiko) des Robert-Koch-Instituts in Berlin erarbeitet die Impfempfehlungen.
Die Ärzte beraten ihre Patienten auf der Basis dieser Empfehlungen
über die Notwendigkeit von Schutzimpfungen und deren Nebenwirkungen
und schließen Gegenanzeigen aus. Ist eine Schutzimpfung
erfolgt, wird sie in einem Impfpass (Foto Impfpass) dokumentiert.
Eine nicht dokumentierte Impfung gilt als nicht erfolgt. Gleiches gilt bei
Verlust des Impfpasses. Die Patienten sollten ihren Impfpass immer mit sich
führen, z. B. mit dem Führerschein oder Personalausweis.
(Klennerinfo: Alle unterstrichenen (außer Impfpass) verlinken
mit Impfempfehlungen innerhalb www.rki.de). Angesichts der Vielfalt an Impfmöglichkeiten
können wir an dieser Stelle nur auf die für unsere Patientinnen
relevante Impfempfehlungen eingehen, wobei eine persönliche Impfberatung
immer auf Grund eines vorliegenden Impfpasses erfolgen sollte. Die meisten
der hier aufgeführten Impfungen werden von der Krankenkasse bezahlt.
Legen Sie bei jedem Arztbesuch Ihren Impfpass vor und lassen Sie sich beraten!
Die folgenden Impfpläne sind auf unser Patientengut zugeschnitten und
nicht allgemeingültig! Sie sind nicht vollständig und ersetzen
die ärztliche Beratung und Aufklärung nicht!
Nicht jede Impfung führt zu einem Impfschutz, das heißt, dass der Körper keine Antikörper produziert! Es besteht dann kein Schutz vor der Erkrankung! |
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| 9.-18. Lebensjahr | Masern,
Mumps, Röteln, Erst- und Zweitimpfung. Je 1x1 Dosis. Die Erstimpfung
erfolgt meistens im 13. Lebensjahr in der Schule. Zweitimpfung frühestens
4 Wochen nach der Erstimpfung. Varizellen (Windpocken), Ungeimpfte 12- bis 15-jährige Jugendliche ohne Windpocken in der Vorgeschichte. (2x1 Dosis im Abstand von mindestens 6 Wochen ab dem 14. Lebensjahr, davor nur 1 Dosis). FSME (Zecken, Frühsommermeningoenzephalitis), 3 Impfungen als Grundimmunisierung, entweder 0 -1 bis 3 Monate - 9 bis12 Monate oder als Schnellschema 0 - 7 Tage - 21 Tage - 18 Monate. Auffrischung alle 3-5 Jahre. Hepatitis B, 3 Impfungen als Grundimmunisierung ab dem 15. Lebensjahr, entweder je 1 ml 0 - 1 Monat - 6 Monate, oder als Schnellschema 0 - 1 Monat - 2 Monate. Vor dem 15. Lebensjahr mit je 0,5 ml. Eine Auffrischimpfung sollte in Abhängigkeit einer Blutbestimmung des Titers erfolgen. Tetanus, Diphterie, Poliomyelitis, Pertussis entweder Grundimmunisierung oder Auffrischimpfung alle 10 Jahre Grundimmunisierung Tetanus 0 – 4 bis 6 Wochen - 6 bis 12 Monate, mit Polio 0 – 2 (besser 6) Monate. Pertussis sollte immer dann mitgeimpft werden, wenn im Impfpass keine Grundimmunisierung dokumentiert ist. |
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| Ab dem 19. Lebensjahr | Masern,
Mumps, Röteln, Zweitimpfung falls nicht im Impfpass dokumentiert,
1x1 Dosis. Bei Kinderwunsch Kontrolle des Impfschutzes. Varizellen (Windpocken), Frauen mit Kinderwunsch ohne im Blut nachweisbaren Schutz. (2x1 Dosis im Abstand von 6 Wochen). FSME (Zecken, Frühsommermeningoenzephalitis), 3 Impfungen als Grundimmunisierung, entweder 0 -1 bis 3 Monate - 9 bis12 Monate oder als Schnellschema 0 – 7 Tage – 21 Tage – 18 Monate. Auffrischung alle 3-5 Jahre. Tetanus, Diphterie, Poliomyelitis, evtl. Pertussis entweder Grundimmunisierung oder Auffrischimpfung alle 10 Jahre Grundimmunisierung Tetanus 0 – 4 bis 6 Wochen - 6 bis 12 Monate, mit Polio 0 – 2 (besser 6) Monate. Pertussis sollte immer dann mitgeimpft werden, wenn im Impfpass keine Grundimmunisierung dokumentiert ist. |
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| Ab dem 61. Lebensjahr | Influenza
(Grippeschutzimpfung) mit einem jährlich neuen Impfstoff. FSME (Zecken, Frühsommemeningorenzephalitis), 3 Impfungen als Grundimmunisierung, entweder 0 -1 bis 3 Monate - 9 bis12 Monate oder als Schnellschema 0 – 7 Tage – 21 Tage – 18 Monate. Auffrischung alle 3-5 Jahre. Pneumokokken (Lungenentzündung) alle 6 Jahre. Tetanus, Diphterie, Poliomyelitis, entweder Grundimmunisierung oder Auffrischimpfung alle 10 Jahre Grundimmunisierung Tetanus 0 – 4 bis 6 Wochen - 6 bis 12 Monate, mit Polio 0 – 2 (besser 6) Monate |
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| Altersunabhängige Impfempfehlungen | Bei chronischen Erkrankungen und angeborenen/ erworbenen Immundefekten sollte unabhängig vom Alter der Patienten auf einen vollständigen Impfschutz geachtet werden. Neben allgemein empfohlenen Impfungen sollte zum Beispiel bei Asthmatikern auf einen Impfschutz gegen Pneumokokken (Lungenentzündung) und Influenza (Grippe) geachtet werden. Gleiches gilt auch für Patienten mit anderen chronischen Erkrankungen (Erworbene oder angeborenen Immundefekte, Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen, Diabetes mellitus, Nieren- und Lebererkrankungen etc.). Ein weiteres Beispiel ist die Hepatitis B. Wer in der Familie oder einer anderen Gemeinschaft Kontakt zu HbsAG-Trägern hat sollte gegen Hepatitis A und B geimpft sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Möglichkeiten Ihren Impfschutz zu verbessern. | ||||||||||||||||||||||
| Arbeitsmedizinische Indikationsimpfungen | Auch in unserer Berufswelt steigt das Risiko sich an einer Infektionskrankheit zu infizieren. So sollten Tierärzte, Förster und Forstarbeiter immer gegen Zecken und Tollwut geimpft sein. Beschäftigte im Gesundheitswesen erhalten grundsätzlich eine Impfung gegen Hepatitis B und sollten auch jährlich gegen Influenza geimpft werden. Erzieherinnen und Frauen im gebärfähigen Alter, die im Gesundheitswesen beschäftigt sind sollten gegen alle Kinderkrankheiten (Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Keuchhusten) geimpft sein. Gegen Ringelröteln gibt es keine Impfung! Sprechen Sie bitte mit Ihrem Betriebsarzt, damit er den Schutz gegen Ringelröteln und Ihren Impfschutz überprüft! | ||||||||||||||||||||||
| Reiseimpfungen | siehe hier | ||||||||||||||||||||||
| Intimhygiene - Informationen über die Körperpflege im Intimbereich | |||||||||||||||||||||||
| Leider
mussten wir in den letzten Jahren immer wieder feststellen, dass eine übertriebene
Intimhygiene für zahlreiche Infektionen in diesem Bereich verantwortlich
ist. Substanzen wie Seife, Shampoos, so genannte Intimlotionen und andere
Produkte verursachen beträchtliche Schäden und führen zu
häufigen Arztbesuchen wegen Harnwegs- und Scheideninfektionen. Im Afterbereich
führen seifenhaltige Produkte durch Austrocknung der Haut zu Rissen.
Dies fördert - neben dem durch Zeitdruck oder zu geringer Trinkmenge
häufigen Drücken beim Stuhlgang - die Entstehung von Hämorrhoiden.
Im äußeren Genitalbereich und innerhalb der Scheide können
die Folgen bei weitem dramatischer sein. Hier werden normalerweise durch
einen natürlichen Säureschutz Infektionen verhindert.
Waschlotionen, die einen pH-Wert von über 4,5 haben, zerstören diesen Säureschutz und führen u. a. zu vermehrten Harnwegsinfektionen, Scheidenentzündungen, sowie bei vielen Schwangerschaften zu vermehrten Fehlgeburten, vorzeitiger Wehentätigkeit, Blasensprung und Frühgeburten. Wird die Scheide innen gewaschen (Scheidenspülungen), so steigt das Infektionsrisiko ebenfalls beträchtlich an. Scheidenspülungen sind sehr gefährlich und unnötig, da sich die Scheide durch den Ausfluss selbst reinigt. Der oft als sehr störend bezeichnete Geruch entsteht durch das Waschen mit Seife. Die Patienten waschen sich immer wieder wegen dieses Geruchs und es entwickelt sich ein Teufelskreis. Der natürliche Körpergeruch ist weder unangenehm noch lästig. Während Frauen, die sehr häufig unter den Folgen einer übertriebenen Intimhygiene leiden, relativ einfach umlernen, ist dies bei vielen Männern doch beträchtlich schwieriger. Natürlich nützt es nichts, wenn ein Paar nicht gemeinsam seine Waschgewohnheiten ändert. Dies gilt natürlich für beide Geschlechter. Unsere Empfehlungen zur Intimhygiene:
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| Kinderwunsch - Empfehlungen für Paare mit Kinderwunsch | |||||||||||||||||||||||
| Wenn
ein Paar beschließt ein Kind zu bekommen, sollte es vor der Schwangerschaft
eine frauenärztliche Beratung wahrnehmen. Da die Inhalte nicht ausschließlich
die werdende Mutter betreffen, ist der Partner stets willkommen. Diese Beratung
sollte mindestens 3 Monate vor dem Eintritt der Schwangerschaft erfolgen.
Sie sollten mindestens 2 Monate vor dem Eintritt einer Schwangerschaft mit der Einnahme von mindestens 400 µg, nach neueren Empfehlungen 800 µg Folsäure beginnen. Diese frühzeitige Einnahme verhindert 75% der Fälle von offenem Rücken (Spina bifida). Jede Frau mit
Kinderwunsch sollte eine Impfberatung erhalten. Legen
Sie Ihren Impfpass Ihrem Haus- oder Frauenarzt vor. Es sollte ein ausreichender
Impfschutz gegen Tetanus, Kinderlähmung, Diphterie, Masern, Mumps,
Röteln, Keuchhusten und Windpocken haben, eventuell auch gegen Influenza
(Grippe) und Hepatitis B, sowie - bei chronischen Erkrankungen wie Asthma
- gegen Pneumokokken (Lungenentzündung). Der Rötelnschutz sollte
im Blut überprüft werden. Ebenso der Windpockenschutz, soweit
keine Erkrankung durchgemacht wurde oder eine Impfung erfolgt ist. Frauen,
die beruflich oder privat häufig in Kontakt mit Kleinkindern kommen,
sollten ihren Schutz auf Ringelröteln überprüfen lassen,
gegen die es keine Impfung gibt. Die Kontrollen des Ringelröteln-
und Windpockenschutzes sind keine Kassenleistungen. Wir bieten diese Untersuchungen
als Individuelle GesundheitsLeistungen
(IGeL) an. Vor einer Schwangerschaft sollten Sie Ihren Zahnarzt aufsuchen, um Entzündungen der Mundhöhle auszuschließen. Entzündungen der Mundhöhle und besonders des Zahnfleischs begünstigen durch die im Blut auftretenden Entzündungsprodukte (z. B. Prostaglandine) die Entstehung von Fehl- und Frühgeburten. Der Wunsch
nach einem Kind erfordert nicht nur eine materielle Sicherheit. Auch die
Lebensführung bei Kinderwunsch muss Ihrem Körper signalisieren,
dass eine Vermehrung möglich ist. Dazu gehören auch eine seelischen
Ausgeglichenheit, eine ausgewogene Ernährung mit 3 täglichen
Mahlzeiten und Geduld. Treten Sie bitte nicht in einen Wettbewerb mit
Ihren Freundinnen, wer wie lange gebraucht hat um schwanger zu werden. Die Ureinwohner Nordamerikas - uns als Indianer bekannt – haben vor dem Zelt eines jungen Paares einen so genannten Traumfänger angebracht. Dieser bestand aus einem geschmückten Reifen, der mit einem Netz bespannt und auf einem Stock im Erdreich befestigt wurde. Er sollte nur gute Träume und Gedanken in das Zelt lassen, damit der Wunsch nach einem Kind nicht durch negative Einflüsse behindert wird. Sollte nach einem Jahr - dann sind 90% der Frauen schwanger - keine Schwangerschaft eingetreten sein, sollten Sie einen Gesprächstermin bei Ihrem Frauenarzt vereinbaren. Je nach Ihrer besonderen Situation wird das weitere Vorgehen besprochen. |
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| Krebserkrankungen - Informationen zu allen Tumorerkrankungen | |||||||||||||||||||||||
| Plötzlicher Kindstod (SID =sudden infant death) - Eine ständige Angst aller Eltern | |||||||||||||||||||||||
| Jahrelange
intensive Untersuchungen zum „Plötzlichen Kindstod“ (SIDS)
haben bewiesen, dass mögliche Ursachen dafür durch einfache Maßnahmen
im häuslichen Bereich beseitigt werden können. Diese Maßnahmen sind:
Abschließend noch 2 Tipps: Bei
Säuglingen, die die empfohlenen Impfungen erhalten, ist das Risiko,
am „Plötzlichen Sollten Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den Kinderarzt Ihres Vertrauens. Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie hier. Quelle: Informationsblatt der Universitätsklinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Tübingen Betroffene Eltern finden unter www.die-muschel.de und www.engelskinder.ch Kontakt zu anderen Eltern und Selbsthilfegruppen. |
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| Die Krebsvorsorge - Was bedeutet Pap? | |||||||||||||||||||||||
| Osteoporose - Fragen und Antworten zu einer Volkskrankheit | |||||||||||||||||||||||
| Schwangerschaft - Empfehlungen für einen normalen Schwangerschaftsverlauf | |||||||||||||||||||||||
| Calcium | Schwangerschaft
und Stillzeit erfordern eine erhöhte Calciumaufnahme von täglich
1200 mg zur Erhaltung der Knochensubstanz. Da Milch (500 ml enthalten 600
mg Calcium) die Eisenaufnahme behindert sollten täglich 2 Liter eines
calciumreichen Mineralwassers getrunken werden. Manche enthalten mehr als
500 mg Calcium pro Liter. Das notwendige Vitamin D, welches das Calcium
in die Knochen einbaut, kann durch 3 wöchentliche Fischmahlzeiten aufgenommen
werden ÜBERPRÜFEN. Außerdem wird Vitamin D unter Einwirkung des Tageslichts in der menschlichen Haut gebildet. Durch die hohen Östrogenspiegel steigt die Empfindlichkeit der Haut für Sonnenlicht und damit auch die Bildung von Vitamin D. |
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| Eisen | In
Schwangerschaft und Stillzeit steigt Ihr Bedarf an Eisen von täglich
10- 15 mg auf 20-30 mg . Der Körper steigert die Kapazität der
Eisenaufnahme im Darm und damit den Ausnutzungsgrad der aufgenommenen Nahrung.
Es bedarf keiner zusätzlichen Eisenaufnahme durch Tabletten. Daher
ist es wichtig, dass Sie viel Vitamin C und pflanzliches Eiweiß zu
sich nehmen. Beide unterstützen die Eisenaufnahme, während Kaffee,
Tee (alle Sorten, auch so genannte Schwangerschaftstees) und Milch die Eisenaufnahme
behindern. Viel Eisen enthalten Fleisch und Leber von Kalb, Rind und Schwein.
Unter den Gemüsesorten sind Karotten, Kartoffeln, Rote Beete, Kürbis,
Brokkoli, Tomaten, Blumenkohl, Kohl und vor allem Sauerkraut recht gute
Quellen für Eisen. Dies ist wichtig für Vegetarierinnen. Ebenso
z. B. Vollkornbrot, Erbsen reif frisch, Hühnereigelb, Blutwurst, Mangold, Fenchel, Spinat, Pfifferlinge getrocknet. Der normale Hb-Wert beträgt in der Schwangerschaft 10,5 g/dl. Ein Eisenmangel kann auch mit Kräuterblut behandelt werden |
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| Gewichtszunahme | Die Zunahme des Körpergewichts sollte 5 kg bis zur 20. Schwangerschaftswoche und 12 kg bis zur Geburt nicht oder nur geringfügig überschreiten. Bei Übergewichtigen ist auf eine geringere Gewichtszunahme zu achten! | ||||||||||||||||||||||
| Jod | Jod ist unentbehrlich für die Hormonbildung in der Schilddrüse. Jodmangel führt zur Unterfunktion der Schilddrüse und Fruchtbarkeitsstörungen. Wegen des geringen Jodgehalts unseres Trinkwassers gilt Deutschland als Jod-Mangelland. Neben Seefischen (nicht Süßwasserfischen!) gehören Gemüse (Grünkohl, Spinat, Broccoli oder Möhren) und Milchprodukte, sowie die konsequente Verwendung von jodiertem Speisesalz zu den wichtigsten Jodlieferanten. In Zeiten erhöhten Bedarfs, z. B. in Schwangerschaft und Stillzeit, kann die Einnahme von Jodtabletten empfehlenswert sein. Der tägliche Bedarf beträgt 230-260 µg pro Tag. | ||||||||||||||||||||||
| www.engelskinder.ch | www.die-muschel.de | ||||||||||||||||||||||
| Lebendimpfstoffe
sind in der Schwangerschaft kontraindiziert. Das bedeutet, dass in der Schwangerschaft
keine Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken (Varicellen)
erfolgen dürfen. Tetanus und Kinderlähmung (Poliomyelitis) sind
unbedenklich. Das gilt auch für Diphterie, die Impfung sollte erst
nach Abschluss des 1. Drittels der Schwangerschaft, also nach der 12. Schwangerschaftswoche
erfolgen. Andere aktive Impfungen (Cholera, FSME, Gelbfieber, Hepatitis A und B, Influenza, Japanische Enzephalitis, Meningokokken-Meningitis, Pneumokokken, Typhus, Keuchhusten (Pertussis), Tollwut) sollten nur unter strenger Abwägung von Nutzen und Risiko erfolgen. Generell sollte jede Frau mit Kinderwunsch vor einer Schwangerschaft eine Impfberatung erhalten. Passive Impfungen, bei denen nur Antikörper verabreicht werden, sollten direkt nach Kontakt mit einem Erkrankten erfolgen. Diese stehen für Hepatitis B, FSME (Zecken), Mumps, Röteln, Tollwut, und Windpocken (Varicellen) zur Verfügung. Diese sind unbedenklich und verhindern in den meisten Fällen den Ausbruch der Erkrankung. |
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| Alle
Rezepte, die Schwangerschaft und Wochenbett betreffen, sind von der Rezeptgebühr
befreit und entsprechend gekennzeichnet. Dies gilt allerdings nur für
Leistungen, die von den Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) übernommen
werden. Patientinnen, die Schilddrüsenhormone einnehmen, sollten nach Feststellung der Schwangerschaft ihren behandelnden Arzt aufsuchen, um die Dosis der Medikamente anzupassen. Es gibt für jede Erkrankung Medikamente, die in der Schwangerschaft eingesetzt werden können. Tritt eine Erkrankung auf, werden die verschiedenen Möglichkeiten der Therapie mit Ihnen besprochen. |
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| Nach dem Koran ist es eine „Sünde“ in der Schwangerschaft am moslemischen Fastenmonat Ramadan teilzunehmen. Aus medizinischer Sicht birgt eine Teilnahme einige Gefahren für die Gesundheit der Schwangeren. Mangelnde Zufuhr von Eiweiß, Mineralien und Eisen kann u. a. zu Blutarmut, Verstärkung von Übelkeit und Erbrechen und der Entwicklung einer Schwangerschaftsvergiftung führen. | |||||||||||||||||||||||
| Bei Planung einer Schwangerschaft sollten keine Reisen geplant werden. Urlaubsreisen gehören zu den am meisten unterschätzten Risiken in der Schwangerschaft. In den ersten 12 Schwangerschaftswochen ist grundsätzlich von Reisen jeglicher Art abzuraten, da hier das Fehlgeburtsrisiko sehr hoch ist. Reisen erhöhen auch die Zahl der Frühgeburten. Besonders längere Autofahrten und der mit Fernreisen verbundene Klimawechsel und eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten, stellen besondere Risiken dar. Ist eine Reise in der Schwangerschaft nach der 12. Schwangerschaftswoche nicht zu vermeiden, so sind Flugzeug und Bahn dem Auto vorzuziehen. Pendlerinnen, die längere Strecken zur Arbeit mit dem Auto zurücklegen, sollten Wochenenden und Urlaubszeit zur häuslichen Erholung nutzen. | |||||||||||||||||||||||
Unter
der Geburt gibt es verschiedenen Verfahren zur Schmerzlinderung:
Nähere Informationen über die in der Klinik Ihrer Wahl angebotenen Methoden, erfragen Sie bitte bei der Kreissaalbesichtigung. |
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| Die
kosmetisch lästigen Schwangerschaftsstreifen entstehen durch Einrisse
im Bindegewebe während des Wachstums des Bauches im Rahmen der 40 Schwangerschaftswochen.
Der Markt bietet viele Produkte, die eine Vermeidung dieser Streifen versprechen.
Die einzige Substanz, deren Wirkung auf die Vermeidung von Schwangerschaftsstreifen
wissenschaftlich erwiesen ist, ist Centella asiatica (Tigergras). Vorbeugend
sollte man auch auf eine langsame Gewichtszunahme achten.
Bitte verzichten Sie vor Ultraschalluntersuchungen auf Hautcremes und –öle! |
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| 40-80
% aller Schwangeren leiden unter Sodbrennen, das häufig erst nach der
Entbindung verschwindet. Hinter dem Brustbein tritt ein Brennen auf, das
vom mittleren Oberbauch bis in den Hals aufsteigt. Dauert dieses brennen
über Wochen an, sollte eine Magenspiegelung erwogen werden, vor allem
bei zusätzlichen Schluckbeschwerde, Bluterbrechen und Teerstuhl)
Therapie Allgemeinmaßnahmen Meiden Sie fette Speisen, Süßigkeiten, Pfefferminze, Kaffee, kohlesäurehaltige Getränke und Säfte. Meiden Sie späte Abendmahlzeiten und stellen Sie das Kopfende des Bettes 20 cm höher. Legen Sie sich nicht kurz nach der Mahlzeit hin. Medikamente Säurebindende Medikamente und H2-Rezeptorenblocker können in der Schwangerschaft angewendet werden. In vielen Fällen hilft Bullrichsalz. Die häufig empfohlene Milch führt zu Eisenmangel und sollte daher höchstens in geringen Mengen konsumiert werden. |
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| Neben
der schon vor der Schwangerschaft begonnenen Rückengymnastik, die weitergeführt
werden sollte, sind Schwimmen (kein Thermalbad!), Fahrradfahren (kein Mountainbike
im Gelände!) und Wandern ideale Sportarten für Schwangere.
Zu vermeiden sind Sportarten, die mit Bücken und Strecken, Erschütterung (Reiten, Tennis), schwerem Heben (Kraftsport), gegen Widerstand (Gerätetraining), in Wärme oder Kälte und in großer Höhe stattfinden. Außerdem Sportarten, die nicht spontan abgebrochen werden können (Segeln). Da häufig auch zu warm gebadet wird, sollte eher geduscht werden. Sie werden auch merken, dass die körperliche Belastbarkeit nachlässt. Dies hat die Natur so eingerichtet, dass Sie sich nicht überfordern und Ihr Kind geschützt wird. |
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| Bitte verzichten Sie vor Ultraschalluntersuchungen auf Hautcremes und –öle! | |||||||||||||||||||||||
| Jede
Frau sollte im Rahmen der Vorbereitung auf ihre Schwangerschaft einen Zahnarzt
aufsuchen, um sich über eine gesunde Mundhygiene beraten zu lassen.
Vor allem sollten Entzündungen des Zahnfleisches ausgeschlossen werden,
die nach amerikanischen Studien mit einer erhöhten Früh- und Fehlgeburtenrate
einhergehen. Vermutlich ist das Immunsystem dafür verantwortlich, da
es unter anderem durch die Produktion von Prostaglandinen auf Entzündungen
antwortet, die wiederum Wehen auslösen können. Folgende Ratschläge sollten während der Schwangerschaft beachtet werden:
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| Die Selbstuntersuchung der weiblichen Brust - Eine praktische Anleitung | |||||||||||||||||||||||
| Mit
23 % ist der Brustkrebs eine der häufigsten Krebserkrankungen der Frau.
Sie bedarf unser aller Aufmerksamkeit und einer sinnvollen Früherkennung.
Dazu gehört u. a. die Selbstuntersuchung als Basis der Vorsorge, die
ab dem 17. Lebensjahr durchgeführt und geübt werden sollte. Hier
wären Schulen und andere Institutionen gefordert, den jungen Frauen
die Untersuchung beizubringen und deren Wichtigkeit für das weitere
Leben zu erklären. Mit dem Wunsch nach Verhütung, stellen sich
Jugendliche und junge Frauen meist erstmalig einem Frauenarzt vor, der fortan
diese Aufgabe übernimmt. Wichtig ist - im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen
- die Frage nach der regelmäßigen Durchführung der Untersuchung,
ob sie unauffällig war und ob die Patientin den Ablauf der Untersuchung
beherrscht.
Wann ist der richtige Zeitpunkt? Der richtige Zeitpunkt für die Selbstuntersuchung der weiblichen Brust ist das Ende der Periode, da hier der hormonelle Einfluss auf den Tastbefund am geringsten ist. Bei Frauen, die aus unterschiedlichen Gründen keine Periode mehr haben, sollte einmal im Monat untersucht werden, zum Beispiel am ersten Sonntag des Monats. Ab welchem Alter sollte untersucht werden? Jede Frau sollte ab dem 17. Lebensjahr mit der Selbstuntersuchung beginnen, damit im höheren Alter auch kleinere Veränderungen auffallen. Die Übung der Untersuchung ist sehr wichtig. Wenn Sie regelmäßig selbst untersuchen, haben Sie sehr gute Chancen, tastbare Befunde früh zu erkennen. Wie ist der empfohlene Ablauf der Untersuchung? Die Selbstuntersuchung (Dauer ca. 10-15. Minuten) besteht aus 2 Teilen, der Betrachtung und dem Abtasten. Begonnen wird mit der Betrachtung der Brust. Dazu stellen Sie sich mit angelegten Armen, und bei guter Beleuchtung vor einen Spiegel und betrachten sich. Sie achten auf neu aufgetretene Veränderungen wie Einziehungen der Haut oder der Brustwarzen, Blutergüsse und einseitiger Veränderung der Brustgröße. Anschließend wiederholen sie die die Betrachtung mit angehobenen Armen, wobei Sie die Hände hinter den Kopf legen. Die Betrachtung im Spiegel ist wichtig, um alle Teile der Brust einsehen zu können. Abschließend drücken sie mit 2 Fingern der gegenseitigen Hand hinter die Brustwarze, um zu sehen, ob sich etwas aus der Brustwarze entleert, ob dies einseitig oder auf beiden Seiten auftritt und ob das Sekret milchig, farblos oder blutig ist. Anschließend
legen Sie eine Hand hinter den Kopf und tasten mit der anderen Hand die
Achselhöhlen und den Bereich unter beiden Schlüsselbeinen nach
auffälligen Lymphknoten ab. Danach werden beide Brustdrüsen
der flachen Hand gegen den Brustkorb abgesucht und der Vorgang im Liegen
wiederholt. Das Benetzen der Fingerspitzen mit einem Körperöl
verbessert das Tastgefühl. Achten Sie bitte auch auf andere Zeichen
ihres Körpers, insbesondere den einseitigen Brustschmerz, der auch
ein Hinweis auf eine Veränderung Die weibliche Brust in der gesetzlichen Krebsvorsorge Obwohl der
Brustkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen der Frau gehört,
hat der Staat Wir empfehlen ab dem 35. Lebensjahr eine Ultraschalluntersuchung im Rahmen der jährlichen Krebsvorsorge, ergänzt durch eine Mammographie alle 2 Jahre nach dem 45. Lebensjahr. Diese Leistungen werden allerdings nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Die Mammographie wird von den hiesigen Röntgeninstituten angeboten. Den Brustultraschall bieten wir in unserer Praxis als Individuelle GesundheitsLeistung (IGeL) an. |
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| Das Wochenbett - Tipps und Ratschläge für die Zeit nach der Geburt | |||||||||||||||||||||||
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